Bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelte Julius Wilhelm von Pittler das seinerzeit patentierte Verfahren des Wälzschälens. Doch erst die fortschreitende Verbesserung der elektronischen Wälzkopplung in jüngster Zeit macht das Verfahren auch wirtschaftlich nutzbar. Heute sind PITTLER T & S und PRÄWEMA Antriebstechnik, beides töchter der DVS TECHNOLOGY GROUP, feste Größen für dieses einerseits junge Fertigungsverfahren, dessen andererseits dennoch lange zurückreichende Geschichte untrennbar mit dem Namen Pittler verbunden ist.
Die Schnittgeschwindigkeit entsteht beim Wälzschälen, indem Werkstück und Werkzeug mit relativ hoher Drehzahl und um einen definierten Winkel achsverschränkt miteinander wälzen. Die Schrägstellung der Achsen erzeugt unterschiedlich gerichtete Vektoren für die beiden Umfangsgeschwindigkeiten, deren Differenzvektor die Schnittgeschwindigkeit bildet.
Während die Eingriffskinematik ursprünglich ein konisches Werkzeug benötigte, ermöglich das weiterentwickelte, patentierte Verfahren POWER SKIVING den Einsatz zylindrischer Werkzeuge mit einer massiven Erhöhung der Werkzeugstandmenge durch häufiges Nachschleifen der Werkzeuge. Die Werkzeugkosten sinken entsprechend deutlich.
Seit der Erfindung von Wälzschälen ist die Leidenschaft für diese Technologie in unserer Gruppe verankert und wurde von uns bis zur weltweiten Spitzentechnologie entwickelt. Wir sind sowohl Erfinder als auch Vorreiter im Skiving.